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Neuere Nachrichten sind zu finden im Nachrichtenarchiv 2016.
Das "neue Skifahren" 12 Dezember 2015
Der Winter wird eingeläutet mit einem originellen und überraschenden Kurzfilm, in dem eine neue zukunftsbeständige Art des Skifahrens – den sich verändernden Umweltbedingungen angepasst – vorgestellt wird.
So wie schon in den vorherigen drei Jahren, ist auch dieses Jahr der Anfang des Winters wieder ‘zweifelhaft’, oder etwas direkter ausgedrückt: es hat keinen Schnee. Passend zu dieser enttäuschenden Situation ist vergangene Woche ein kurzer (Werbe)Film veröffentlicht, in dem auf sehr originelle Weise eine neue Art von Skifahren vorgestellt wird. Siehe da:
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https://www.youtube.com/watch?v=FMqADdsVmwQ
Und damit dieses Jahr doch noch mit échten Winteraufnahmen beendet wird, folgt hier noch ein kurzer Filmclip von einem der meist furchterregenden Ski-Abfahrten die ich jemals zu Gesicht bekommen habe:
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https://www.youtube.com/watch?v=aDEaAOcDKnA
Somit werde ich das Jahr 2015 abschließen, da ich die letzten zwei Wochen des Jahres in Österreich verbringen werde – voller Hoffnung auf Schnee. Deshalb wünsche ich allen Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches neues Jahr!
Hasta la vista Catalunya! 7 November 2015
Während der vergangenen Periode war es wieder sehr still auf dieser Seite, was nicht zuletzt mit meinem Aufenthalt in Katalonien zusammenhing.
Davon abgesehen waren die vorhergehenden und nachfolgenden Wochen auch wieder wie gewohnt, mit wenig Nachtruhe und absurde Mengen an Arbeit, so dass ich wirklich keine Stunde Zeit für mich selbst gehabt habe. Mittlerweile habe ich mich, nach zwei gut durchschlafenen Nächten und einem freien Tag, wieder ein bisschen erholt und so ist es die höchste Zeit einmal etwas von mir hören zu lassen.
Wie gesagt, bin ich in Katalonien gewesen: Insgesamt drei Wochen, davon die erste Woche alleine auf Urlaub in Barcelona und die letzten zwei Wochen im Rahmen einer Feldarbeit für mein Studium. Beides unvergessliche, lehrreiche und allgemein sehr positive Erfahrungen: Katalonien wird mich höchstwahrscheinlich wiedersehen!
In Barcelona hatte ich eine günstige Unterkunft bei Privatpersonen geregelt, mithilfe der Internet-Plattform Airbnb. Es betraf eine Etagenwohnung am Fuße des berühmten Parc Güell, mit vier dauerhaften Bewohnern im Alter von 24-32 Jahren. Es wahr eine gemischte Gesellschaft: Zwei stammten aus der Dominikanischen Republik und absolvierten in Barcelona eine Ausbildung an der Foto- und Filmhochschule, und die anderen zwei stammten aus Venezuela und hatten einen normalen Job. Die Venezolaner waren ihre Heimat mehr oder weniger entflohen, weil das Land ein politischer und ökonomischer Trümmerhaufen ist: für ihnen ist Spanien eine logische Option da sie ja bereits Spanisch sprechen. Alles sehr freundliche und offenherzige junge Menschen mit überraschend guten Kenntnissen der Englischen Sprache. Auch die meisten anderen Barcelonesen beherrschen die Englische Sprache recht ordentlich – oder geben wenigstens ihr Bestes: Daran können sich die Franzosen ein gutes Beispiel nehmen! Kommunikation war also fast nie ein Problem. Außerdem stellte ich fest, dass ich mit meinen Kenntnissen von insbesondere Latein und Französisch, mit ein paar Wörtern Spanisch, auch Geschriebenes in Katalanisch größtenteils begreifen konnte. Katalanisch ist wirklich eine eigene Sprache die sich von Spanisch deutlich unterscheidet.
Während der Feldarbeit war unsere Unterkunft das Bed & Breakfast Ons Plek in Mont-Roig del Camp westlich von Tarragona. Obwohl die Feldarbeit vor allem viel Arbeit war, waren die Abende (wegen des späten Zeitpunkts von Abendessen in Spanien) ab 19.30 Uhr frei und hatten wir auch zwei Exkursionstage an denen wir keine Untersuchungen ausführen mussten. Außerdem hatten wir auch einen gänzlich freien Tag (Sonntag), an welchem jedoch fast jeder es vorzog auszuruhen statt etwas zu unternehmen – was meiner Meinung nach Bände spricht über die Intensität der Feldarbeit! Und innerhalb von drei Wochen nach unserer Rückkehr in den Niederlanden hatten wir pro Team von 2 Personen nicht weniger als drei Untersuchungsberichte abzugeben, neben vielen anderen Verpflichtungen wie das Nachholen von verpassten Vorlesungen und das Vorbereiten von Prüfungen...... zum Verrücktwerden! Glücklicherweise war ich diesmal in einem Team mit einer seriösen Studienkollegin die zufriedenstellende Arbeit leistete, und zusammen haben wir in diesen drei Wochen ca. 80 Seiten an Untersuchungsberichten geschrieben, zzgl. Beilagen und Excel-Tabellen die insgesamt nochmals rund 80 Seiten umfassten. Bei der Diskussion bzw. Beurteilung der ersten zwei Berichten teilten die Professoren uns aber schon mit, dass sie unsere Arbeiten die besten und vollständigsten fanden und dass wir daher sicher eine gute Note erwarten durften. Nun, das ist doch eine Beruhigung und noch dazu ein schönes Kompliment!
Jetzt habe ich noch einen Tag, um mich auszuruhen bevor meine Diplomarbeit bei der Firma Sweco (ehemals Grontmij) beginnt. Nebenbei kannst du schon mal eine kleine "Probe" betrachten von den Aufnahmen die ich in Katalonien gemacht habe. Natürlich habe ich vor, eine größere Auswahl in meinem online Fotoalbum zu veröffentlichen. Aber wann? Das bleibt eine Überraschung – es hat sich schließlich wiederholt gezeigt, dass ich meine Vorhaben wegen Zeitmangels aufschieben muss.
Adéu!
Der Grund, warum ich den Herbst in den Bergen vermisse 12 September 2015
Ein kürzlich von der Tirol Werbung veröffentlichter Werbefilm hat mir wieder klar gemacht, dass ich den Herbst in den Bergen eigentlich doch sehr vermisse.
Der Grund dafür erklärt sich von selbst, nachdem man die betreffende Filmaufnahme gesehen hat:
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https://www.youtube.com/watch?v=z6-OQWsrUJg
Back to business 25 August 2015
Mittlerweile bin ich schon seit gut zwei Wochen wieder zurück in den Niederlanden, jedoch habe ich noch kaum Gelegenheit gehabt, etwas von mir hören zu lassen.
Seit unserer Rückkehr aus Österreich habe ich schon zwei Wiederholungsprüfungen gemacht, die Hälfte aller Tür- und Fensterrahmen unseres Hauses gestrichen, verschiedene Sachen für meine bevorstehende Diplomarbeit geregelt, und obendrein versuche ich noch ein individuelles Projekt für ein Fach fertigzubringen, das (zum Glück!) keinen festen Abgabetermin hat. Fleißig fleißig, und die Urlaubsgefühle haben freilich bereits ordentlich abgenommen.
Wenn ich aber doch gerade von Urlaub rede... was für einen großartigen Summerurlaub habe ich erleben dürfen! Es war ein Urlaub der Superlative: erstens wegen der beispiellosen Hitze die die Alpen mehr als 5 Wochen hintereinander plagte, aber noch mehr wegen der großen Anzahl an wunderbaren Aktivitäten die wir (auch dank des stabilen Sommerwetters) unternommen haben. In dieser Hinsicht war vor allem die (kostenlose!) Urlaubswoche in Mayrhofen ein unvergessliches Erlebnis: 7 Tage in einem hervorragenden 4-Sterne Hotel, mit täglich einem reichhaltigen Frühstücksbuffet und einem unvergleichlichen 5-Gänge Abendmenü. Dazu freie Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Bergbahnen im gesamten Zillertal... es wird klar sein, dass Dorien und ich uns keine Minute gelangweilt haben! Für einen Eindruck unseres Hotels, siehe den nachfolgenden Werbefilm (wobei wir natürlich die Weinverkostung und einen Saunabesuch ausgelassen haben):
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https://www.youtube.com/watch?v=r1mDQnUG0Mc
Vielleicht bist du aber mehr gespannt auf unsere eigenen Erlebnisse und Fotos. Nun... da ich noch nicht mal eine Foto-Auswahl von den Sommerferien 2014 bereit habe, kann ich momentan leider gar nichts versprechen. Ich werde versuchen von jedem Urlaub zunächst eine sehr kleine Auswahl (ca. 20-30 Fotos) zu publizieren, und im Laufe des Jahres erst den Rest (durchschnittlich etwa 100 Fotos pro Jahrgang). Das Leben hält jedoch immer Überraschungen bereit, also bitte ich um Nachsicht bei der Umsetzung meiner Pläne. Bloß zu deiner Information: Insgesamt habe ich in den letzten Sommerferien 680 Fotos gemacht, voriges Jahr sogar mehr als 700. Folglich dauert das Sortieren, Treffen einer Auswahl, eventuell Nachbearbeiten und Schreiben von Erläuterungen eine Weile...
Vorläufig verlege ich meinen Fokus aber wieder auf mein Studium. Insgesamt habe ich im vergangenen Jahr bereits 74 Leistungspunkte erarbeitet. Das ist keine geringe Leistung, da 60 Punkte normal sind; somit bin ich dem regulären Zeitplan beträchtlich voraus. Und bis November kommen noch mindestens eine Feldarbeit in Spanien und ein weiteres Wahlfach im Wert von je 6 bzw. 4 Punkten hinzu, so dass ich schon mehr als die benötigten 80 Leistungspunkte habe, wenn ich im November meine Diplomarbeit bei der Firma Sweco (ehemals Grontmij) anfange. Die Diplomarbeit ist das letzte Erfordernis zum Abschluss des gesamten Studiums und damit werde ich erwartungsgemäß noch bis Juli 2016 beschäftigt sein. Auf jeden Fall kommt das Ziel in Sicht...
Der Sturm hat sich gelegt 9 Juli 2015
Was für einen Luxus: Diese Woche durfte ich meine ersten freien Tage seit den Weihnachtsferien erleben.
Hinsichtlich der Arbeitsbelastung glich das letzte Quartal leider sehr dem ersten Quartal. Nachtruhe, geschweige denn Freizeit, habe ich deshalb wenig oder gar nicht gehabt. Das vergangene Jahr kann ich am besten zusammenfassen mit der Bezeichnung "Tornado": Eine wirbelartige Aneinanderreihung von Abgabeterminen für zumeist aufwendige Aufgaben, Berichte und Prüfungen. Nach so vielen 60- bis 70-Stündigen Arbeitswochen hintereinander, zuzüglich Reisezeit, bin ich ziemlich am Ende und brauche ich unbedingt eine Auszeit. Aber damit jetzt genug gemeckert; es gibt schöneres zu erzählen...
Wie beispielsweise die Sommerferien! Vier Wochen ist das Maximum das ich mir heuer erlauben kann wegen der Wiederholungsprüfungen, die schon in der Woche des 10. August stattfinden – und ich erwarte leider, diese Möglichkeit benutzen zu müssen. Bis dann hoffe ich jedoch, mich geistlich entspannen und körperlich einspannen zu dürfen in den Bergen Tirols. Nicht nur im vertrauten Brixental und Umgebung, sondern vor allem auch im Zillertal. Wie das denn? Nun, wie ich bereits kurz in meinem letzten Lebenszeichen gemeldet hatte, hat mein Besuch an den NKBV Bergsportdag ein nettes Geschenk erbracht: Nämlich einen gratis Aufenthalt für zwei Personen in einem 4-Sterne Hotel in Mayrhofen für eine ganze Woche, inklusive "Activcard", welche freie Benutzung von Bergbahnen, öffentlichen Verkehrsmitteln und Eintritt zu Schwimmbädern erlaubt. Das ist wohl ein Witz?! Nein, es ist wirklich wahr! Das habe ich gewonnen bei einer Verlosung von Zillertal Tourismus und sowas ist für mich ein Unikum, denn sonst gewinne ich bei Verlosungen nie etwas. Ich kann es immer noch kaum fassen, dass mir das passiert ist!
Und damit noch nicht genug... es gab nämlich noch ein anderes Gewinnspiel: Von Berghaus. Zur Vorstellung ihrer neuen leichtgewichtigen Bekleidungskollektion wurde man dazu herausgefordert, das Gewicht eines Rucksacks voller Bekleidung von Berghaus zu erraten. Darauf stellte sich später heraus, dass meine Schätzung weniger als 0,05 kg daneben lag und ich somit einer von zwei Gewinnern war! Preis: Ein Berghaus Light Trek Hydroshell Jacket im Wert von € 220!
Momentan versuche ich zahllose rückständige Aufgaben abzuarbeiten, ebensowie eine verbliebene Aufgabe für mein Studium zu erledigen. Des weiteren hoffe ich mich mit der Planung der Sommerferien beschäftigen zu können. Fleißig fleißig, aber zum Glück mal keine dringenden Abgabetermine, an die ich mich zu halten habe. Vielleicht melde ich mich noch ein Mal vor der Abreise, wenn nicht: Erholsame Ferien und auf Wiedersehen Ende August!
Lebenszeichen 10 Mai 2015
Während ich bildlich in einem Meer der Arbeit zu ertrinken drohe, gebe ich doch noch ein kurzes Lebenszeichen, um zu zeigen, dass ich diese Website noch nicht aufgegeben habe.
Mit durchschnittlich 60 Arbeitsstunden pro Woche (zuzüglich Reisezeit je 2¼ Std. pro Tag!), bleibt wirklich wenig Zeit übrig, um was auch immer neben dem Studium zu unternehmen. Meine letzte und außerdem einzige Nebenaktivität seit den Weihnachtsferien, war ein Besuch an den NKBV Bergsportdag Anfang März. Dieser Besuch hat übrigens schon noch ein nettes Geschenk erbracht, doch dazu später (in eineinhalb Monaten oder so) mehr.
Obwohl ich gerne verschiedene Neuigkeiten und Wissenswertigkeiten teilen möchte, fehlt mir dazu einfach die Zeit, ebenso wie für das Veröffentlichen der Fotos von den Sommerferien (2014) und den Weihnachtsferien. Das Wort "Langeweile" gibt es nicht im Duden der TU Delft! Ein Pluspunkt: Bis jetzt studiere ich weit überdurchschnittlich und vielleicht habe ich alle erforderlichen Leistungspunkte – abgesehen von der Feldarbeit und der Diplomarbeit – bereits im Sommer verdient. Kleiner Nachteil: Ich habe kein Leben. Doch dies nur nebenbei.
Foto(s) von der Sonnenfinsternis 21 März 2015
Ich war top vorbereitet, um beste Aufnahmen von der gestrigen Sonnenfinsternis zu machen, doch wie gewohnt hatte ich wieder mal kein Glück.
Fast die ganze Woche herrschte prima Frühlingswetter und auch für Freitag war bis zum Tag zuvor noch schönes Wetter vorhergesagt. Die Realität sah jedoch ganz anders aus, wie die meisten Menschen in den Niederlanden wohl gemerkt haben. Da stand ich also mit Stativ, Kamera, Tele-Objektiv und Sonnenfilter bzw. Schutzbrille auf dem Campus der TU Delft, zusammen mit noch einigen dutzend anderen hoffnungsvollen Studenten und Mitarbeitern, in eine graue Wolkendecke zu glotzen. Anderthalb Stunden lang bin ich so gestanden und nicht mehr als zwei Mal konnte ich durch eine winzige Wolkenlücke höchstens 5 Sekunden einen Schimmer der Sonne aufschnappen. Das erste Mal war auf etwa einem Viertel des Zyklus, aber da war ich leider nicht schnell genug um die Kamera richtig einzustellen, zu zielen und abzuknipsen. Das zweite Mal war auf etwa drei Viertel des Zyklus und da konnte ich zwar ein Foto machen, aber das Ergebnis ist nicht gerade überwältigend: Siehe Foto nebenan.
Andernorts im "Benelux" sind etwas bessere Aufnahmen gelungen, wie diese Fotos von unseren südlichen Nachbarn belegen. Doch fast nirgendwo im Nordwesten Europas war es unbewölkt und deshalb gibt es im Allgemeinen äußerst wenige Fotos, vor allem von der totalen Finsternis; auch auf den Färöer-Inseln war es stark bewölkt! Der beste Standort zur Beobachtung der totalen Sonnenfinsternis scheint auf Spitzbergen (Svalbard) gewesen zu sein, da es dort ausnahmsweise wolkenlos war:
Ich werde meine Schutzbrille bis zur nächsten (partiellen) Sonnenfinsternis, am 12. August 2026, aufbewahren.
2015 begann mit der Durchsteigung der schwersten Kletterroute der Welt 15 Februar 2015
Heute vor genau einem Monat wurde Klettergeschichte geschrieben und als begeisterter hobbymäßiger Sportkletterer möchte ich gerne kurz darauf zurückblicken in Wort und Bild.
Es handelt sich nämlich um die schwierigste frei gekletterte Mehrseillängenroute der Welt. "Frei" bedeutet: Ohne Zuhilfenahme technischer Hilfsmittel, ganz aus eigener Kraft, aber schón mit Sicherungen wie Seil und Haken. "Mehrseillängen-" deutet auf eine Route die so lang ist, dass sie aus mehreren Seillängen (je 60-70 m) besteht.
Die betreffende Kletterroute namens "Dawn Wall" hat eine Länge von nicht weniger als 32 Seillängen – das sind effektiv über 1000 Meter – mit einem Schwierigkeitsgrad bis 5.14d (9a): eine wirklich außerordentliche Bewertung (Maximum: 9b). Die Besteigung wurde ausgeführt von den (bereits zuvor) bekannten Amerikanischen Kletterern Tommy Caldwell und Kevin Jorgeson, auf dem namhaften Berg El Capitan in Yosemite Valley in den Vereinigten Staaten, wo Freiklettern sowieso nur der absoluten Weltspitze im Klettersport vorbehalten ist.

(© National Geographic)
Es war ein persönlicher Traum von Tommy Caldwell um Dawn Wall zu durchsteigen. Bereits 2007 hat er mit den Vorbereitungen wie die Erkundung und Sicherung begonnen, wobei er von verschiedenen Kletterpartnern unterstützt wurde, ab 2009 jedoch hauptsächlich von Kevin Jorgeson. Die endgültige Durchsteigung hat 19 Tage gedauert, aber vor allem Caldwell hat seit 2007 insgesamt mehr als ein ganzes Jahr in der Felswand verbracht!
Obwohl es weltweit etwa 4-5 Kletterrouten mit einem noch höheren Schwierigkeitsgrad (bis 9b) gibt, sind das alles Routen mit einer Länge von nur einer Seillänge (dadurch aber nicht gerade leichter). In dieser Hinsicht sind 32 Seillängen in einer fast 1000 m hohen senkrechten bis überhängenden Felswand doch von etwas anderem Kaliber: Aus diesem Grund wird Dawn Wall jetzt als die schwierigste Kletterroute der Welt betrachtet.
Die Durchsteigung der Dawn Wall kannte ein bisher noch nie gezeigtes Medieninteresse und ist daher besonders gut dokumentiert auf Schrift, Foto und Film. Um einen guten Eindruck von den klettertechnischen und logistischen Problemen zu bekommen, ebenso wie von der atemberaubenden (und für manchen vielleicht furchterregenden) Landschaft, kann ich das Ansehen von einigen Filmaufnahmen sehr empfehlen. Für die beste geschriebene Dokumentation verweise ich gerne auf National Geographic. Mehr Informationen und Bildmaterial gibt es über untenstehende Links.
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https://www.youtube.com/watch?v=l_lZc7nATT4
Mehr Informationen: Bergsteigen, National Geographic, Climbing (videos), Vimeo (video), Youtube video (2).
Schnee und mehr 4 Februar 2015
Nach (abermals) einigen sehr stressvollen Wochen, habe ich jetzt eine Woche Ferien und hier sitze ich nun... in Holland und im Wissen, dass in den Alpen momentan tiefster winter herrscht.
Seit ich in Delft studiere, habe ich jedes Jahr zu einem sehr unpraktischen Zeitpunkt Frühjahrsferien: Anfang Februar, wenn niemand anders Ferien hat. Wenn meine Eltern und meine Schwester in den Urlaub fahren, etwa drei Wochen später, bin ich wieder vollzeitig am Studieren... und zufällig ist es schon seit drei Jahren so, dass der erste nennenswerte Schneefall erst im Januar stattfindet, also wenn meine Wintersaison schon vorüber ist. Dieses Jahr ist es wieder genau dieselbe Leier: Zu Weihnachten war die Schneelage sehr bescheiden, aber in den vergangenen zwei Wochen hat es gerade mehr als einen Meter geschneit!
Leider kann ich nichts anderes machen, als mein "Winterfieber" auszukurieren und mich selbst mit schönen Winterbildern aufzumuntern. Zum Beispiel Bilder von einem Physiker von Caltech, der das Wachstum von Eiskristallen untersucht und zwischendurch wunderbare Fotos von seinen Studienobjekten im Internet veröffentlicht:

(© K.G. Libbrecht / SnowCrystals.com)
Überdies habe ich noch mehr besonders winterliches Bildmaterial im Angebot. Es folgt ein Kurzfilm, der im Herbst u.a. bei der European Outdoor Film Tour (EOFT) gezeigt wurde und seitdem im Internet ziemlich populär geworden ist. Übrigens bin ich selbst bei der EOFT-Vorstellung gewesen, wo ich den Film als einen der ersten zu Gesicht bekam. Es ist ein beinahe hypnotisierender Film mit Nachtaufnahmen von Freestyle-Skifahrern in sogenannten "Lightsuits". Was das letzte genau ist, ist schwer zu erklären – schau nur selbst:
Und so treibe ich heutzutage Wintersport von meinem Sessel aus, es ist nicht anders. Eine Foto-Auswahl von den Weihnachtsferien folgt hoffentlich in Kürze, bis bald!

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